DTG – Direct to Garment
Was ist digitaler Direktdruck?

Digitaler Direktdruck ist die modernste und neuste Technik , was der Textildruckmarkt zu bieten hat. Hierbei wird die Tinte direkt mit Digitaldruckköpfen auf das Textil gedruckt. Es wird zwischen dem Druck auf weisse Textilien und farbige Textilien unterschieden. Beim Druck auf farbige Shirts wird wie beim Siebdruck zuerst ein weisser Unterleger gedruckt und dann in einem zweiten Durchgang die weiteren Farben. Ohne den Weissunterdruck würden die Farben nicht zu Geltung kommen.

DTG – Beispiele

Direkt zum Kleidungsstück Prozess

Schritt 1. Bildmaterial vorbereiten

Es beginnt mit einer Vektor- oder Rasterdatei , die Ihr Kunde drucken lassen möchte. Beim Direct-to-Gardement-Druck müssen die Dateien zunächst auf Kompressionsartefakte überprüft, ein Farbprofil erstellt und eine bekleidungsspezifische Farbkorrektur durch einen Produktionskünstler in der Art-Abteilung durchgeführt werden. Sobald die Dateianpassungen vorgenommen wurden, wird sie an die Abteilung Direct To Garment (DTG) gesendet , um eine Datei erstellen zu lassen, die vom Bekleidungsdrucker gelesen und interpretiert wird.

Schritt 2. Vorbereiten des Kleidungsstücks

Helle Kleidungsstücke, die direkt aus der Box kommen gehen direkt in den Drucker.
Vor dem Bedrucken dunkler Kleidungsstücke ist eine Vorbehandlung erforderlich. Unter Verwendung von Industriestandardgeräten werden die Shirts mit einem feinen Nebel einer speziell formulierten Flüssigkeit besprüht.

Schritt 3: Drucken

Nun zu einer kleinen Verschmelzung von Entspannung und gequälter Vorfreude; Die Handarbeit ist beendet, aber jetzt muss der Drucker bis zu drei Tintenschichten gleichmäßig und fehlerfrei aufbringen.
Bei der Vorbereitung des nächsten Shirts kann man nicht anders, als einen Blick auf den digitalen Bekleidungsdrucker zu werfen, während er wie von Zauberhand arbeitet.

Schritt 4: Trocknung & abschließende Qualitätsprüfung

Damit weiße Tinte richtig aushärtet, muss sie mindestens 5 Minuten bei 160 Grad aufbewahrt werden. Anschließend muss das Kleidungsstück auf Mängel untersucht werden. Wenn sich die fünf P’s (Prior Planning Prevents Poor Performance) ausgezahlt haben, dann werden der Digitaldruckspezialist und
der Kunde mit einem ehrlich gesagt schönen digital bedruckten Kleidungsstück belohnt