Verfahren · Direkt- & Siebdruck

Farbe direkt ins Gewebe.

Keine Folie dazwischen: Beim Direktdruck geht die Tinte unmittelbar auf den Stoff, beim Siebdruck durch ein Sieb. Zwei Verfahren mit sehr unterschiedlichen Stärken — das eine für das Einzelstück, das andere für die Serie.

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Schwarze Shirts mit weißen Vereins- und Firmenlogos, gestapelt

Serie, einfarbig

01 — DTG

Direct to Garment

Die Tinte wird mit Digitaldruckköpfen direkt auf das Textil gedruckt — im Prinzip wie bei einem Tintenstrahldrucker, nur auf Stoff statt Papier. Auf farbigen Shirts kommt zuerst ein weißer Unterleger, dann in einem zweiten Durchgang die übrigen Farben. Ohne diesen Weißunterdruck kämen die Farben nicht zur Geltung.

Der Vorteil: keine Siebe, keine Einrichtung pro Farbe. Ein Foto mit tausend Farbtönen kostet denselben Aufwand wie ein einfarbiges Logo. Deshalb ist DTG unser Weg für Einzelstücke und kleine Auflagen mit vielen Farben.

Weiße Arbeitsshirts mit farbigem Firmenlogo, gestapelt

Workwear, mehrfarbig

02 — Siebdruck

Ein Sieb pro Farbe

Ein Sieb überträgt Tinte auf das Gewebe, außer in den Bereichen, die von der Schablone abgedeckt sind. Es wird jeweils eine Farbe gedruckt — für mehrfarbige Motive kommen mehrere Siebe zum Einsatz, die exakt aufeinander passen müssen.

Dieser Aufwand fällt einmal an, danach läuft jedes weitere Textil schnell durch. Genau deshalb dreht sich die Rechnung bei größeren Mengen zugunsten des Siebdrucks — und die Farbdeckung ist kräftiger als bei allen anderen Verfahren.

Wie der Preis zustande kommt
Die Entscheidung

Direktdruck oder Siebdruck?

KriteriumDirektdruck (DTG)Siebdruck
Kleine Mengenab einem Stück sinnvollEinrichtung pro Farbe fällt an
Große MengenPreis pro Stück bleibt gleichPreis pro Stück sinkt deutlich
Viele Farbenkostet keinen Aufpreisjede Farbe ein eigenes Sieb
Fotos und Verläufemöglichnur eingeschränkt
Farbdeckunggutsehr kräftig
MaterialBaumwolle und Mischgewebebreiter einsetzbar

Du musst dich nicht vorab entscheiden — sag uns Motiv und Stückzahl, wir rechnen beide Wege durch. Auf schmalen Displays lässt sich die Tabelle seitlich schieben.

Häufige Fragen

Zum Direkt- und Siebdruck

Was ist der Unterschied zwischen Direktdruck und Siebdruck?

Beim Direktdruck sprühen Digitaldruckköpfe die Tinte direkt auf das Textil, wie bei einem Tintenstrahldrucker. Beim Siebdruck wird die Farbe durch ein Sieb auf den Stoff gerakelt — pro Farbe ein eigenes Sieb.

Ab welcher Menge lohnt sich Siebdruck?

Für jedes Sieb fällt einmalig Einrichtaufwand an. Deshalb lohnt sich Siebdruck erst bei größeren Mengen, während sich Direktdruck schon ab einem Stück rechnet. Wo genau die Grenze liegt, hängt an der Zahl der Farben — sag uns beides, dann rechnen wir es aus.

Warum wird auf dunklen Shirts zuerst Weiß gedruckt?

Textiltinte ist nicht deckend. Ohne weißen Unterleger würde die Farbe des Shirts durchschlagen und die Farben würden stumpf wirken. Der Weißunterdruck kostet einen zweiten Durchgang, ist aber auf allem, was nicht weiß ist, nötig.

Auf welchen Materialien funktioniert Direktdruck?

Am besten auf Baumwolle und baumwollreichem Mischgewebe. Auf reinem Polyester und auf Funktionstextilien nehmen wir stattdessen ein Transferverfahren — dort hält die Tinte nicht zuverlässig.

Sag uns Motiv und Stückzahl.

Wir rechnen Direktdruck und Siebdruck gegeneinander und melden uns mit dem Weg, der für dich günstiger ist.

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