Verfahren · Transferdruck

Folie auf Stoff.

Das Motiv entsteht auf einer Folie und wird mit hohem Druck und Hitze auf das Textil gepresst. Fünf Varianten für fünf verschiedene Aufgaben — vom Vereinsnamen auf dem Rücken bis zum Innenetikett im Nacken.

Motiv drucken lassen

Fünf Varianten

Was wir womit machen

Welche Variante dein Motiv trägt, hängt an drei Dingen: Anzahl der Farben, Material des Textils und Stückzahl.

01

Flexdruck

Glatter Foliendruck · bis 3 Farben

Der Flexdruck garantiert eine lange Lebensdauer und liefert bei Motiven mit maximal drei Farben die besten Ergebnisse. Farbverläufe sind nicht möglich, deshalb ist er für Schriften, Zahlen und einfache grafische Objekte optimal geeignet. Eine dünne Folie wird mit der Transferpresse aufgebracht, die Trägerfolie anschließend abgezogen. Gerade bei kleineren Bestellmengen bevorzugen wir dieses Verfahren.

02

Flockdruck

Samtiger Foliendruck · fühlbar erhaben

Ein Aufdruck mit besonderer Struktur: Die Oberfläche ist samtig und hebt sich ganz leicht vom Produkt ab. Besonders gut geeignet für Schriften und Logos, Farbverläufe sind nicht möglich. Starker Druck und hohe Temperatur verbinden Folie und Gewebe dauerhaft — die Farbqualität hält auch nach vielen Wäschen. Bei Sport- und Vereinstrikots ist der Flockdruck die erste Wahl.

03

Spezial-Flexdruck

Effektfolie · Glitzer, Reflex, Nachtleucht

Für die besonderen Momente. Wenn Kleidungsstücke im Diskokugeldesign erstrahlen oder mit nachtleuchtenden Elementen veredelt werden sollen, ist das die richtige Wahl. Auch Glitzer lässt sich anbringen — dafür werden der Farbe silberne Partikel beigemischt. Geeignet für Schriften, Motive und Logos, Farbverläufe können nicht dargestellt werden.

04

Siebdrucktransfer

Plastisol oder wasserbasiert · vorproduzierbar

In Qualität, Waschbeständigkeit, Haltbarkeit, Optik und Haptik weitgehend wie der reguläre Siebdruck — nur wird nicht direkt auf das Textil gedruckt, sondern auf ein Trägermaterial, das anschließend aufgepresst wird. Der Vorteil: Er funktioniert an schwer zugänglichen Stellen wie Innenetiketten im Nacken, auf Polyestertaschen, Caps sowie Sports- und Workwear. Größere Mengen lassen sich vorproduzieren und erst bei Bedarf aufpressen, das spart Kosten.

05

DTF-Transfer

Direct to Film · CMYK plus Weiß, volle Farbigkeit

Die neuere Drucktechnologie im Textildruck. Das Motiv wird in vier Farben auf eine PET-Trägerfolie gedruckt, danach folgt der Auftrag mit weißer Tinte. Anschließend wird es mit pulverförmigem Schmelzkleber gepudert und „gebacken”. Der Kleber bildet unter Wärme eine gleichmäßige Schicht, die später für starke Haftung auf dem Textil sorgt. Für Motive mit vielen Farben, Verläufen oder Fotos ist DTF unser Weg.

Auf einen Blick

Welche Variante kann was

VerfahrenFarbenVerläufe & FotosHaptikTypischer Einsatz
Flexdruckbis 3neinglatt, dünnNamen, Nummern, Logos
Flockdruckbis 3neinsamtig, erhabenTrikots, Teamwear, Taschen
Spezial-FlexeinfarbigneinGlitzer, Reflex, LeuchtEvents, Sichtbarkeit
Siebdrucktransfermehrfarbigeingeschränktwie SiebdruckNackenetiketten, Caps, Workwear
DTF-Transferunbegrenztjageschlossene SchichtFotos, viele Farben, Einzelstücke

Alle fünf funktionieren auf hellen wie auf dunklen Textilien. Auf schmalen Displays lässt sich die Tabelle seitlich schieben.

Gedruckte Arbeiten

Aus der Werkstatt

Häufige Fragen

Zum Transferdruck

Welches Transferverfahren hält am längsten?

Flexdruck und Flockdruck sind bei sachgemäßer Pflege sehr haltbar. Beide werden mit hohem Druck und hoher Temperatur dauerhaft mit dem Gewebe verbunden — die Farbqualität hält auch nach vielen Wäschen.

Kann man auf dunkle Textilien drucken?

Ja. Beim Transferdruck liegt die Folie auf dem Stoff, die Farbe des Textils spielt deshalb keine Rolle. Bei DTF sorgt eine weiße Grundierung dafür, dass die Farben auch auf Schwarz leuchten.

Sind Farbverläufe und Fotos möglich?

Bei Flex, Flock und Spezial-Flex nicht — das sind einfarbige Folien, die geschnitten und entgittert werden. Fotos und Verläufe gehen über DTF-Transfer oder über den Direktdruck.

Wie wasche ich bedruckte Textilien?

Auf links drehen, bei 30 bis 40 Grad waschen, nicht direkt auf den Druck bügeln und keinen Trockner mit hoher Hitze verwenden. Dann bleibt der Druck lange so, wie er am ersten Tag war.

Welches Dateiformat braucht ihr?

Am liebsten Vektordaten: .ai, .pdf, .cdr oder .eps. Bei Pixelbildern mindestens 200 dpi, besser 300 dpi in tatsächlicher Größe — als JPG oder transparentes PNG.

Du hast nur einen Screenshot? Wir prüfen zuerst, ob die Qualität reicht. Falls nicht, zeichnen unsere Grafiker das Motiv nach. Mehr dazu auf der Verfahrensseite.

Welche Variante passt zu deinem Motiv?

Schick uns die Datei. Wir sagen dir, welches der fünf Verfahren wir empfehlen — und warum.

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